Natürlich künstlich

Ihr Lieben, auch wenn ich gern noch mehr dazu schreiben würde, ist es mir doch wichtiger, den Post jetzt zu veröffentlichen, damit ihr euch noch entscheiden könnt, ob ihr den Artikel selbst lesen wollt oder nicht.

Titelthema diese Woche:


Wir haben hier und im LHN und anderweitig schon viel über gesunde Ernährung diskuttiert und da kam ich dann nicht umhin an euch zu denken, als ich das Magazin in Händen hielt. Auch wenn es dasTitelthema ist: es geht nicht sehr in die Tiefe. Der Artikel ist vor allem für all die interessant, die selbst noch nicht viel recherchiert haben. Es geht um Lebensmittelzusatzstoffe, Hilfstoffe, Transparenz und dsa gegenteil, nämlich Verschleierung bei den Herstellungsprozessen, Lobbyismus und Globalisierung und die Diskrepanz zwischen Wunsch und Wirklichkeit. Denn es ist nicht nur die Werbung, die uns irre führt, indem sie uns vorgaukelt, dass der Erdbeerjoghurt persönlich abgeschmeckt wird von einer attraktiven Frau, die vorher mit ihren manikürten Fingern die Beeren geschnitten hat, es sind auch die Verbraucher selbst, die sich einen in die Tasche lügen. Ich mag zitieren:
"Was sagt (das) [...] also über das Verhältnis der Deutschen zum Essen aus?
Vor allem, dass die deutschen Konsumenten schizophren sind: Sie kaufen sich teure Küchen, ärgern sich im Supermarkt aber über jede nich so geringe Preiserhöhung. Sie wollen, dass ihr Essen bequem und einfach zubereitet werden kann, wundern sich aber wenn es nicht gesund ist. Sie geben in fast jeder Meinungsumfrage zum Besten, Wert auf Regionalität, Bioqualität und Tierwohl zu legen, zucken aber beim Kauf jener Produkte, die genau das einlösen, zurück. Sie schauen Kochshows und besitzen haufenweise Kochbücher, sind oft aber schon mit der Zubereitung von Kartoffelbrei überfordert."
Auch wenn ihr euch dort nicht wiederfindet, ist der Artikel dennoch interessant. Für mich recht neu war zum Beispiel der Aspekt der Hilfsstoffe. Mir war klar, dass es da noch mehr gibt als nur die Rieselhilfe im Streusalz (die als Hilfsstoff eben nicht ausgewiesen werden muss), aber was das alles sein kann, das ist einfach widerlich. Wenn es um Waschmittel geht oder um Lösungsmittel... Je stärker industriell verarbeitet ein Produkt ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass diese Hilfsstoffe enthalten sind.

Ein paar nette Bilder, die nachdenklich machen, sind auch dabei...

In diesem Sinne, Gute Nacht.

The German news magazin Der Spiegel published  an article about cheap, artificial (unhealthy) food. As you have to speak German fluently to read this magazine, I won't translate this here. It's all about lobbyism, chemical additives and concealment in the food industrie.

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