Vegan Street Schlangestehen

Nun ja, zusammengefasst: Letztes Jahr war es besser.
Das Eis war zwar natürlich lecker, aber kleiner als letztens, die Schlangen überall waren eine echte Zumutung und irgendwie wollte weder bei mir noch bei meinen Freunden echte Stimmung aufkommen. Vielleicht weil mir auch vieles zu trödelig unprofessionell war, trotz des Andrangs. Man kann auch persönlich und freundlich sein, ohne dass man dabei halb im Gehen einschläft... Zwei aus unserer 6er-Truppe haben sich ausgeklinkt und sind zum Thüringer gegangen, Bratwurst essen. Also "echte". Weil es einfach zu lang gedauert hat, wenn man da wirklich mit Hunger angekommen ist.

hairstyle made with clip-in-extensions

Ich selbst habe rohveganen Brownie probiert und eklig gefunden, dafür aber rohveganes Rotkohlbrot gekauft, das zwar sauteuer, aber dafür auch sehr lecker. Der grüne Smoothie vom Bianco-Stand war okay, aber verglichen, mit denen, die ich sonst so kenne, deutlich wässrig.
Unter einem Vortragszelt haben Veganer anderen Veganern erzählt, dass man keine Tiere essen darf, weil sie leidensfähig sind. Was irgendwie ein bisschen so ist, als würde ich zu einem Langhaartreffen gehen und mich vor die Gruppe stellen und sagen: "Mir ist aufgefallen, dass man weniger pro Monat abschneiden darf, als es wächst, sonst werden sie nicht lang!"
Applaus.
Damit erschöpfen sich meine veganen Erfahrungen dieses Jahr. Letztlich haben wir faul in der Sonne in den Liegestühlen vor der Berswordthalle gelegen und Tee getrunken, der nur zufällig vegan war und uns über YouTube-Fitness-Videos unterhalten.

Ich weiß nicht, bin ich ein Banause? Weiß ich einfach schon zu viel? Bin ich selbst eben nicht vegan genug? Oder waren die "coolen Sachen" einfach am Vormittag schon gelaufen? Wir waren erst gegen 15-16:00 Uhr dort.
Sei es drum. Wer ganz neu im Thema war, fand es vermutlich besser, als wir.

Haariges: Ich habe einen Dutt mit blaugrüner Forke gesichtet und einen Gigantodutt mit Flexi, war aber jedes Mal nicht willens, meinen in der Anstehschlange ergatterten Platz aufzugeben und hinzulaufen. Für mich selbst gab es einen Fischgrätenzopf mit Flexi. Irgendwie wohl nicht ganz stilecht für einen veganen Tag?
Ansonsten gab es an Haaren wieder unheimlich viel zu sehen: diverse Farben, etliche Klassiker, einmal Knielänge (wenn auch sehr, sehr ausgedünnt...), Zopfkronen, Kordelzöpfe, einen Fünferzopf habe ich sogar auch gesehen, diverse Lacebraids, schräge Holländer und eine ältere Frau auf dem Fahrrad mit weißem, zarten Flechtzopf.


Kleines Highlight am Schluss, war aber dieses süße Kaninchen, das völlig furchtlos ganz nah heran kam. Vielleicht wusste es, dass ihm nichts Böses drohte?

Last weekend we met some friends and went to the Vegan Street Day. Well, what to say but: last year was better!? We had to wait that long at the various food stalls, that our guys decided to go elsewere and have a real sausage, because they were really hungry.
Finally we eneded up in a café nearby, enjopying tea and beer that were vegan only as a sideeffect. In a tent next to us some vegans told other vegans, that eating animals is crule, because they suffer. That is a bit as if I would go to a longhair cometogether, strike a pose and proclaim: "I finally found ot, that you have to cut less than it grows, if you want to grow your hair long!"
Okay, ehm, yeah.
Maybe I am not vegan enough, maybe I have already read too much about that topic to find something really new on an event like that, maybe the cool things took all place before we arrived.
Hairy facts: many, many super long manes, even two I recognized as part of the community (a flexi and a fork), all sorts of colours and many, many intricate braiding styles. 
Me myself, I wore a heringbone adorned with a small flexi.
Oh, but right in the end, it was supercute to watch the tiny bunny which came out of its hidning place, somehow feeling, that nobody would do it any harm...

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